Weltmeistertitel und „Best Lifter - Titel“ für Kevin Jäger bei den Weltmeisterschaften im Bankdrücken 2014

Vom 20. – 24. Mai 2014 fanden im dänischen Rödby auf der Insel Lolland die Weltmeisterschaften im Bankdrücken der Jugend, Junioren und Aktiven statt. Aus über 24 Nationen gingen insgesamt 287 Athletinnen und Athleten an die Hantel.

Aus deutscher Sicht gingen drei Frauen und zehn Männer an den Start. Gunda Fiona Sommer-von Bachhaus musste leider aufgrund eines grippalen Infektes ihre Teilnahme kurzfristig absagen.

Das Team wurde von Kerstin Klawitter-Thomsen als Kampfrichterin unterstützt, welche nicht nur einen ausgezeichneten Job als Kampfrichterin machte, sondern auch außerhalb ihrer Einsatzzeiten immer für das Team hilfreich zur Seite stand.

Klasse bis 66 kg der männlichen Junioren


persönliche Bestleistung für Patrick Hartung

Am Dienstag eröffnete aus deutscher Sicht Patrick Hartung die Weltmeisterschaften bei den Junioren in der Klasse bis 66 kg. Im Vorjahr konnte Patrick mit 145 kg seine internationale Bestleistung und einen siebten Platz erreichen. Mit 150 kg begann er in diesem Jahr die WM und konnte den Versuch sicher in die Wertung bringen. Schon in seinem Zweitversuch ließ er 162,5 kg auflegen, welche er ebenfalls gültig in die Wertung brachte. Für seinen Drittversuch ließ er dann 165 kg auflegen, mit welchen er bei dem recht engen Feld noch zwei Plätze nach vorne hätte rücken können. Doch dieser Versuch sollte ihm an diesem Tag leider nicht gelingen. Mit einer neuen Bestleistung von 162,5 kg belegte Patrick letztendlich den neunten Platz.

Klasse bis 83 kg der männlichen Junioren


Sebastian Gronschel schnupperte erstmals internationale Luft

In der Klasse bis 83 kg startete der Rüdersdorfer Sebastian Gronschel. Für ihn war es sein erster Start bei einer WM. Bei den deutschen Meisterschaften der Junioren im letzten Jahr konnte er seine Bestleistung von 170 kg aufstellen. Bei dieser WM begann er seinen Wettkampf mit 175 kg, welche gültig in die Wertung eingingen. Auch sein Zweitversuch von 185 kg stellte kein Problem dar und er baute seine Bestleistung weiter aus. Nur sein Drittversuch von 190 kg sollte leider nicht von Erfolg gekrönt sein. Die bewältigten 185 kg bedeuteten Platz acht für Sebastian.

Klasse bis 57 kg der Frauen


Starke Einlage von Helena Schlosser - verdient neue persönliche Bestleistung von 105 kg

Die Vorjahres EM-Bronzemedaillengewinnerin Helena Schlosser war die erste deutsche weibliche Starterin bei dieser WM und für sie sollte der Wettkampf sehr gut verlaufen. Schon mit ihrem Anfangsversuch von 95 kg zeigte sie, dass an diesem Tag einiges von ihr zu erwarten war. Für ihren Zweitversuch ließ sie eine neue persönliche Bestleistung von 100 kg auflegen und auch dieses Gewicht stellte kein Hindernis für sie dar. Nun hieß es taktieren und Helena ließ 105 kg auflegen, mit welchen sie erst einmal auf den Bronzemedaillenrang vorstieß. Auch dieses Gewicht schaffte sie und konnte mit 7,5 kg mehr eine neue persönliche Bestleistung verbuchen und das bei einer WM – eine herausragende Leistung. Für die Bronzemedaille sollte es aber leider nicht reichen, da die Polin Radwanska und die Österreicherin Kainleinsberger ebenfalls ihren dritten Versuch in die Wertung brachten. So belegte Helena letztendlich einen ausgezeichneten fünften Rang.

Klasse bis 83 kg der Männer

Markus Schick - 260 kg - 3. Platz WM Bankdrücken 2014

In der Klasse bis 83 kg startete Markus Schick seit der EM im Vorjahr erstmals wieder international. Aufgrund einer langwierigen Hüftverletzung verlief die Vorbereitung alles andere als optimal und so war als angestrebtes Ziel ein Platz unter den Top fünf als realistisch anzusehen. Zu stark sollte der Russe Knyazev, der Japaner Fukushima und der Pole Miller sein. Mit Knyazev und Fukushima bestätigten sich auch die Prognosen und so gewann Knyazev mit einem neuen Weltrekord von 305 kg die Klasse bis 83 kg überragend. Auch der Japaner Fukushima konnte mit gedrückten 285 kg seine Ausnahmestellung untermauern und erkämpfte sich damit die Silbermedaille. In seinem Drittversuch konnte er auch noch 300 kg drücken, bekam diese aber vom Kampfgericht mit 2:1 Stimmen ungültig gewertet. Markus begann seinen Wettkampf mit 250 kg, welche er gültig in die Wertung brachte. Da er leichter als Miller war, verlangte er für seinen Zweitversuch 260 kg um mit Miller gleichzuziehen.


Auch dieser Versuch gelang.

In der letzten Runde hieß es dann taktieren. Die geforderten 265 kg waren an diesem Tag zu schwer für Markus, nun hieß es abwarten, was Daniel Miller in seinem Drittversuch machte. Er drückte die geforderten 265 kg, seine Griffbreite war allerdings außerhalb der 81 cm Markierung, was zwei der drei Kampfrichter auffiel. Somit bekam Daniel den Versuch ungültig gewertet, auch ein Protest bei der Jury hatte keinen Erfolg. Damit konnte Markus völlig überraschend die Bronzemedaille gewinnen.

Klasse bis 72 kg der Frauen


Vivien Röder drückt Deutschen Rekord

Die Klasse bis 72 kg war aus deutscher Sicht fest in sächsischer Hand. Mit Vivien Röder und Ina Scholz starteten die amtierende Deutsche Meisterin und die Deutsche Vizemeisterin in dieser Klasse. Ina begann ihren Wettkampf mit 115 kg, welche ihr aber erst einmal nicht gelangen. Vivien wollte ihren Wettkampf mit 132,5 kg beginnen, was zugleich ein neuer Deutscher Rekord gewesen wäre. Aber auch sie konnte den Versuch nicht gültig in die Wertung bringen. Im zweiten Durchgang konnte Ina nun ihr Anfangsgewicht von 115 kg in die Wertung bringen und setzte sich damit erst einmal auf Platz fünf. Auch bei Vivien passte dieses Mal alles und so konnte sie den Versuch gültig in die Wertung bringen und somit den neuen Deutschen Rekord ihr Eigen nennen. Im letzten Durchgang versuchte sich Ina dann an einer neuen persönlichen Bestleistung von 122,5 kg, die aber an diesem Tag leider zu schwer waren. Auch Vivien wollte ihrem deutschen Rekord noch einen draufsetzen und verlangte nach 135 kg, aber auch dieser Versuch sollte an diesem Tag nicht gelingen.


Ina Scholz drückt 115 kg und erreicht damit den fünften Platz

So belegte Ina mit den gedrückten 115 kg letztendlich den fünften Platz und Vivien mit den gedrückten 132,5 kg den vierten Platz in der Klasse bis 72 kg. Für beide Athletinnen geht es in knapp zehn Wochen auf der EM in Pilsen erneut an die Hantel.

Klasse -93 kg der Männer


Michael Hildebrandt drückt mit 245 kg neuen persönlichen Bestwert

In der Klasse bis 93 kg konnte der Thüringer Michael Hildebrandt sein internationales Debüt feiern. Sein Startversuch von 230 kg konnte er aufgrund eines technischen Problems nicht in die Wertung bringen, das ließ ihn aber nicht aus der Ruhe bringen. So bewältigte Michael im Zweitversuch die 230 kg spielerisch und war somit im Wettkampf angekommen. Da es für Michael in der extrem stark besetzten Klasse nichts zu taktieren gab, verlangte er für seinen Drittversuch nach einer neuen persönlichen Bestleistung von 245 kg. An diesem Versuch gab es nichts auszusetzen und Michael konnte bei seinem internationalen Debüt gleich mit einer neuen persönlichen Bestleistung aufwarten. Ein toller internationaler Einstand ! Auch für Michael geht es bei den Europameisterschaften in Pilsen erneut an die Hantel.

Klasse bis 120 kg der männlichen Junioren

Kevin Jäger - 312,5 kg - 1. Platz WM Bankdrücken 2014

Die Klasse bis 120 kg der männlichen Junioren sollte aus deutscher Sicht das Highlight dieser Meisterschaft werden. Kevin Jäger startete nur knapp sechs Wochen nach seinem Europarekord im Bankdrücken auf den Europameisterschaften der Junioren im KDK in St. Petersburg. Es sollte schon wie auf der EM zu einem Duell mit dem Russen Sergey Usov kommen, hinzugesellte sich noch der Russe Egor Savelyev, welcher ebenfalls im Kampf um den Weltmeistertitel ein gehöriges Wörtchen mitsprechen wollte. Den Anfang machte Savelyev, er startete mit 280 kg, welche er sicher in die Wertung brachte. Nun kam Usov, sein Anfangsversuch waren 290 kg, welche er ebenfalls sicher in die Wertung brachte. Da Kevin der schwerste der drei Athleten war, musste er gleich zu Beginn noch einen draufsetzen, wollte er sich an die Spitze setzen. Und so verlangte Kevin nach 292,5 kg, welche ihm ebenfalls gelangen und somit setzte er sich gleich an die Spitze. Als nächstes kam wieder Savelyev, er verlangte für seinen Zweitversuch nach 295 kg, mit welchen er sich an die Spitze des Feldes setzte. Nun war wieder Usov an der Reihe, der vor sechs Wochen mit 302,5 kg kurzzeitig den Europarekord der Junioren hielt, bevor ihm Kevin diesen mit 303 kg wieder abnahm. Usov verlangte nun nach 305 kg und auch dieser Versuch sollte gelingen und er setzte sich an die Spitze. Für Kevin war dies nun Grund genug nach 307,5 kg zu verlangen, was zugleich ein neuer Deutscher Aktivenrekord gewesen wäre! Auch dieser Versuch gelang Kevin und er setzte sich auch nach dem zweiten Durchgang an die Spitze des Feldes. Im letzten Durchgang hieß es nun taktieren was das Zeug hält und Kevin hatte mit seinem Betreuerteam um Michael Jäger, Thomas Esser und Rolf Dilbat erstklassige Leute um sich, welche alle Widrigkeiten im Auge hatten. Den Anfang machte erneut Savelyev, da er leichter als Kevin war, musste er „nur“ das gleiche Gewicht bewältigen. Er verlangte nach 307,5 kg und brachte diesen Versuch gültig in die Wertung. Sein Landsmann Usov war schwerer als Savelyev und so verlangte er nach 310 kg, um sich an ihm vorbei an die Spitze zu setzen. Auch dieses Gewicht bewältigte er und übernahm die Führung. Nach taktischem Geplänkel verlangte Kevin letztendlich für seinen Drittversuch nun nach 312,5 kg.

9,5 kg mehr als er noch vor sechs Wochen auf der EM gedrückt hatte. Dieser Versuch war ein Bilderbuchversuch und Kevin konnte sich somit vollkommen verdient in seinem ersten Juniorenjahr und das im Alter von nur 18 Jahren seinen bereits 5. WM – Titel im Bankdrücken sichern! Unglaublich! Mit 179,75 Relativpunkten konnte er sich zudem auch noch den Titel „Best Lifter“ sichern!

Klasse bis 105 kg der Männer


Noch scheiterte Martin Pfannstiel - Kopf hoch für die EM in Pilsen

Der Thüringer Martin Pfannstiel, welcher auf der letztjährigen DM sich erstmals den Deutschen Meistertitel sichern konnte, sollte auf dieser WM auch sein internationales Debüt geben. In den vergangenen Wochen hatte er allerdings das Problem, das er fast 10 kg Gewicht machen musste, um das Limit von 105 kg zu erreichen. Das sowie die Nervosität vor dem Wettkampf sollten ein Problem für ihn darstellen. Er begann seinen Wettkampf mit 260 kg, mit welchen er nicht vernünftig auf die Brust kam und somit an diesem Versuch scheiterte. Da er davon überzeugt war, das 270 kg kein Problem wären, verlangte er nach diesem Gewicht für seinen Zweitversuch. Doch dieses Gewicht war an diesem Tag eindeutig zu schwer. So scheiterte er sowohl im Zweit- als auch Drittversuch an diesem Gewicht und er musste leider Lehrgeld für die starke Gewichtsabnahme bezahlen und schied ohne gültigen Versuch bei dieser WM aus. Sollte er zur EM bei seinem jetzigen Körpergewichtslimit von 105 kg im Training bleiben, dann wird er sicherlich auf der EM an seine Leistungen von der DM anknüpfen können. Ein solcher Körpergewichtsverlust, vor allem so kurzfristig, rächt sich meistens.

Klasse bis 120 kg der Männer


Achim Kircher meldet sich mit 262,5 kg ins Wettkampfgeschehen zurück

In der Klasse bis 120 kg hatte das deutsche Team dann zwei Athleten am Start. Neben dem Routinier Achim Kircher, welcher nach überstandener Krankheit Anfang des Jahres wieder an einem Wettkampf teilnahm, wollte Jens Christalle nach seinem „Platzer“ bei der EM sich auf internationalem Parkett zurückmelden. Den Anfang machte Achim Kircher, er begann mit 250 kg diesen Wettkampf, welche er spielerisch in die Wertung brachte. Jens begann seinen Wettkampf wie schon auf der EM mit 300 kg, aber er konnte diesen Versuch nicht gültig in die Wertung bringen und scheiterte denkbar knapp an diesem Versuch. Achim verlangte für seinen zweiten Versuch nach 262,5 kg, welche er ähnlich wie die 250 kg spielerisch bewältigte. Für Jens standen erneut 300 kg an, doch auch dieses Mal sollte ihm der Versuch nicht gelingen. Im dritten Durchgang verlangte Achim nun nach 272,5 kg, doch dieses Gewicht sollte an diesem Tag etwas zu schwer sein und es blieb für ihn bei 262,5 kg und dem 14. Platz. Nach dem doch recht bescheidenen Jahresanfang eine schöne Rückmeldung im Wettkampfgeschehen.


Jens Christalle konnte sein Potenzial nicht zeigen

Jens hingegen wollte nun für seinen Drittversuch alles auf eine Karte setzen und so verlangte er nach 315 kg, was ihm neben der Bronzemedaille noch den Deutschen Rekord von Kevin gebracht hätte. Doch bei der Abwärtsbewegung der Hantel knickte ihm das linke Handgelenk nach vorne weg und nur durch das beherzte Eingreifen der Scheibenstecker konnte schlimmeres verhindert werden. Gute Besserung Jens, Du hast das Potential Gewichte in diesem Bereich zu bewältigen, aber auch Du musst versuchen, die Nervosität im Wettkampf etwas abzulegen, dann bin ich mir sicher, dass wir von Dir noch einiges sehen werden.

Klasse plus 120 kg der Männer


Kevin Koch im Kampf um Platz Drei

Den Abschluss dieser WM bildete die Klasse plus 120 kg und auch hier hatten wir noch zwei heiße Eisen im Feuer mit Wulf Kronemann und Kevin Koch. Der Wettkampf dieser Klasse ging in die Geschichte der IPF ein, denn der Finne Freddi Smulter konnte als erster Athlet der IPF 400 kg bewältigen – ein Versuch der für Gänsehaut sorgte. Silber ging mit 380 kg an den US-Amerikaner Jonathan Leo, welcher in seinem Drittversuch sich noch an 400,5 kg versuchte, aber an diesem Gewicht scheiterte. Nun aber zu unseren Athleten. Den Anfang machte Wulf, er verlangte nach 300 kg, welche er sicher in die Wertung brachte. Kevin hatte sich an diesem Tag einiges vorgenommen, er begann seinen Wettkampf mit der Einstellung seiner Bestleistung von 340 kg, welcher er mit dem Raunen des Publikums spielerisch nach oben drückte. Für seinen Zweitversuch verlange Wulf nun nach 307,5 kg, er hatte aber Probleme mit seinem Shirt und konnte diesen Versuch nicht gültig in die Wertung bringen. Anders hingegen Kevin, er verlangte nach 355 kg, was nicht nur eine neue persönliche Bestleistung bedeuteten, sondern zudem auch noch ein neuer Deutscher Rekord gewesen wäre. Ähnlich wie schon sein Anfangsversuch drückte er diesen Versuch sehr leicht nach oben und lag damit zwischenzeitlich auf Rang drei. Wulf wollte es in seinem dritten Versuch nochmals wissen und verlangte nach einer neuen persönlichen Bestleistung von 320 kg, aber wie schon in seinem Zweitversuch hatte er an diesem Tag Probleme mit seinem Bankdrückshirt und scheiterte an diesem Versuch. Nun ging es an das Taktieren für den dritten Durchgang. Im Kampf um die Bronzemedaille hatte es Kevin mit dem Schweden Fredrik Svensson sowie dem Finnen Kenneth „Kenta“ Sandvik zu tun. Da Kevin der mit Abstand schwerste Athlet der drei war, hatte er wenig Wahl, was das Gewicht für seinen Drittversuch betraf. Nachdem Kenta eine neue persönliche Bestleistung von 360 kg drückte, war für Kevin klar, dass es mindestens 362,5 kg sein mussten. Nachdem Fredrik aber in seinem Drittversuch auch noch 367,5 kg bewältigte war für Kevin klar, dass er 370 kg für die Bronzemedaille benötigte. Dies wären erneut 15 kg über seiner bereits bewältigten Bestleistung gewesen. Doch dieses Gewicht sollte an diesem Tag zu viel des Guten sein und Kevin scheiterte knapp an diesem Gewicht. Somit gingen die Bronzemedaille mit 367,5 kg an Fredrik Svensson und der vierte Platz mit 360 kg an Kenneth „Kenta“ Sandvik. Kevin belegte in einem geschichtsträchtigen Wettkampf einen tollen fünften Platz und war zudem mit 194,03 Relativpunkten der beste deutsche Athlet nach Punkten auf dieser WM.

Fazit
Das Team um Tommy Knudsen veranstaltete eine WM die ihres Gleichen suchte. Ein Aufwärmraum mit ausreichend Platz für alle Athleten und Betreuer. Ein Team auf der Bühne, welches immer hervorragende Arbeit leistete. Zudem waren die Versuche und Wertungen einer WM mehr als würdig. Mit nur 27 Athleten von insgesamt 287 Athleten schieden so wenig Athleten ohne gültigen Versuch aus, wie schon seit Jahren nicht mehr (nur 9,4 %). Besonders auffällig war, dass es so gut wie keine umstrittene Kampfrichterentscheidung gab, alle Athleten mit den eigenen als auch fremden Wertungen im Einklang waren. Diese WM war der Standard, was das Kampfrichterwesen betrifft und es wäre mehr als wünschenswert, wenn dies auch auf nationaler Ebene fortgesetzt würde! Das gesamte deutsche Team war immer füreinander da und mit Kerstin Klawitter-Thomsen hatten wir eine Kampfrichterin dabei, die sich zu 100 % in das Team einfügte und immer hilfsbereit war – vielen Dank dafür Kerstin! Danke auch noch an die „Assistant Coaches“ Achim Kircher, Michael Jäger, Kevin Jäger, Thomas Esser, Rolf Dilbat, Eberhard Schwanke, Mario Schwanke, Horst Abels, Madita Koch, Frank Bock, Hans-Ulrich Sickert, Jens Schlieter und Alexander Hoffmann, welche ebenfalls zu 100 % für das Team da waren. So machen Wettkämpfe Spaß – nun geht’s nach Pilsen, wo vom 07. – 09. August 2014 die Europameisterschaften im Bankdrücken der Aktiven stattfinden.

 

Markus Schick
Referent für Bankdrücken der Jugend, Junioren und Aktiven im BVDK

 

Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer e.V.
www.bvdk.de