Vorbericht zur Europameisterschaft im Bankdrücken der Masters 2019 (Classic)

Nachdem im vergangenen Jahr bereits die Europameisterschaften im Bankdrücken equipped in Luxemburg stattfanden, ist in diesem Jahr das Team um Alain Hammang und Gaston Parage erneut Ausrichter einer Europameisterschaft, dieses Mal im Bereich Classic. Der Austragungsort ist den meisten Athleten gut bekannt, denn in Luxemburg fanden schon viele internationale Wettkämpfe statt. Durch die Nähe zu Deutschland können viele Athleten mit dem Auto anreisen. Deshalb sind die Kosten überschaubar und entsprechend zahlreich ist das deutsche Team. Da Luxemburg zentral in Europa liegt und die Kosten kalkulierbar sind, ist die Meisterschaft generell sehr gut besucht.

Zu dieser Meisterschaft sind bei den Altersklassen für Deutschland 35 Athleten, 24 Männer und 11 Frauen, am Start.

Teilnehmer insgesamt:                400 Athleten, davon 153 Frauen und 247 Männer
Teilnehmer Masters:                   177 Athleten, davon 61 Frauen und 116 Männer

Deutschland zählt zu den stärksten Teams. Die Konkurrenz kommt hauptsächlich aus Frankreich, Großbritannien und Finnland.

In der AKI gibt mit Mattias Hallor ein Neuling sein Debüt bei den Altersklassen. Laut Meldeliste liegt er auf dem vierten Platz. Sascha Wolf ist der aussichtsreichste Kandidat in der AK I und kann sich mit einer Top-Leistung den Titel holen. Jan Kuehl ist auf der Meldeliste mit seiner Leistung auf Platz drei zu finden und hat gute Chancen auf eine Medaille. Weitere Starter in der AK I sind: Danny Bochmann, Köpper Jan, Dirk Bernau, Thomas Krämer und Thomas Brunnenkref.

Unsere aussichtsreichsten Starter bei den Männern in der AK II sind die beiden Vorjahressieger Torsten Pecht und Andreas Pöhls. Beide führen auch in diesem Jahr die Meldeliste an und können ihren Titel verteidigen. Die weiteren Starter in dieser Altersklasse, Frank Wunderlich, Maik Staegemann und Georg Haug liegen alle in den Medaillenrängen und können sich einen Platz auf dem Podium ausrechnen.

In der AK III haben Joachim Graupner (Klasse bis 74 kg) und Werner Wieninger (Klasse bis 120 kg) Chancen auf den Titel. Die anderen Starter, Ali Alkan, Gerhard Baumeister und Helmut Rangnit müssen gut durch den Wettkampf kommen und dann werden wir sehen, was dabei herauskommt.

Erfreulich ist, dass die AK IV mit sechs Startern recht gut besetzt ist. Es ist auch ein Novum, dass bei der EM mehr Athleten in der AK IV (21) als in der AK III (17) starten. Unser Top-Favorit ist wieder einmal Werner Richter, der nicht nur auf den Titel, sondern auch einen neuen Weltrekord aus ist. Den möchte er in der für ihn neuen Gewichtsklasse bis 120 kg erzielen. Unsere weiteren Starter, Ludwig Werner, Lothar Koehl, Gunter Ute, Kazimierz Forys und Hans-Joachim Thürk, alles erfahrene Wettkämpfer, haben ebenfalls Titelambitionen.

Die AK I bei den Frauen ist mit fünf Athletinnen ein aussichtsreiches Team auf eine gute Mannschaftsplatzierung. Medaillenkandidatinnen sind Martina Rummel und Christine Groß. Beide liegen in der Meldeliste auf dem zweiten Platz. Für Zaneta Possehl, Simone Brandt und Karina Müller-Freye geht es darum, einen guten Wettkampf zu zeigen, dann kann vielleicht noch eine Medaille drin sein.

Auch die AK II ist wie in den Vorjahren ein starkes Team. Alle unsere Athletinnen sind sehr erfahren und habe schon so manche Medaille erkämpft. Auf Goldkurs liegen hier Marion Friedrich und Regina Haas. Regina muss sich dabei wie bereits bei der WM mit ihrer Konkurrentin Annette Pedersen auseinandersetzen. Bei der WM konnte Regina den Wettkampf knapp für sich entscheiden und den Titel holen. Das sollte auch bei der EM möglich sein! Unsere beiden weiteren Starterinnen, Ursula Häuser und Sylvia Wunderlich, können auch schon von einer Medaille träumen.

In der AK III starten Anita Thimm und Eva Speth. Beide sollten sich unangefochten ihren Titel holen können. Schade ist, dass die AK III bei den Frauen nur mit zehn Athletinnen besetzt ist. Ich hoffe, dass sich das ändert und im nächsten Jahr einige Athletinnen aus der AK II dazukommen. Aus dem Deutschen Team freuen wir uns auf Ursula Häuser, die 2020 die AK III verstärken wird.

Allen Athleten wünsche ich eine gute Reise, einen spannenden und vor allem verletzungsfreien Wettkampf und eine sichere Heimkehr.

 

Eva Speth
Referentin für Bankdrücken der Senioren im BVDK e. V.

Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer e.V.
www.bvdk.de