Schleswiger Schwerathleten holen sich den zweiten Platz in der Nordliga

Am 30. Juni 2018 wurde in Güstrow der diesjährige Mannschaftswettkampf der Nordliga Kraftdreikampf ausgetragen. Sieben Vereine aus Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind dem Aufruf gefolgt, um ihre Kräfte zu messen. Für Schleswig-Holstein traten die Mannschaften aus Schleswig und aus Preetz an. Jede Mannschaft bestand aus vier Sportler/innen und es wurde in der Variante „Classic“ (ohne leistungssteigernde Ausrüstung) gehoben.


stehend v.l. Sven Rausch, Alina Muske, Marco Paulsen, kniend Viktor Wegner

Für die junge und talentierte Mannschaft des Schleswig 06 starteten Alina Muske, Sven Rausch, Marco Paulsen und der Mannschaftstrainer Viktor Wegner. In der Altersklasse der Juniorinnen in der Gewichtsklasse bis 63 kg brachte Alina in der Kniebeuge 95 kg, im Bankdrücken 52,5 kg und im Kreuzheben 105 kg zur Höchststrecke. In seinem ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause bewältigte Viktor Wegner in der Gewichtsklasse bis 93 kg der Altersklasse der Aktiven 220 kg in der Kniebeuge, 130 kg im Bankdrücken und 250 kg im Kreuzheben. Der 85 kg leichte, 17 jährige Jugendliche Sven glänzte vor allem in seiner Lieblingsdisziplin Kreuzheben mit zwei inoffiziellen Deutschen Rekorden von 243 kg und 245 kg. Im Bankdrücken erreichte er 117,5 kg und in der Kniebeuge 175 kg. Der stärkste Heber der Mannschaft sowie des gesamten Wettkampfes wurde Marco in der Gewichtsklasse bis 93 kg der Altersklasse der Aktiven mit 225 kg in der Kniebeuge, 140 kg im Bankdrücken und der im gesamten Wettkampf höchstbewegten Last von 270 kg im Kreuzheben (es war mehr als das Dreifache des eigenen Körpergewichtes). Mit einem knappen Rückstand (50 Punkte) wurde die Mannschaft von Schleswig 06 mit insgesamt 1.140 Relativpunkten verdienter Silbermedaillengewinner.

Der erste Platz ging an die Mannschaft Blau-Weiß Bergen, die den Wanderpokal nun für ein Jahr besitzen darf. Für die Preetzer Mannschaft verlief der Wettkampf weniger erfolgreich, wurden die beiden Preetzer Sportler doch von einem Mannschaftskameraden „sitzengelassen“, so dass es für Preetz logischerweise nur zum letzten Platz in der Mannschaftswertung reichte.

  

Jens-Uwe Bornhöft

(Bild: Maxim Drugaschow)

Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer e.V.
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