Das Finale steht fest – auf geht´s nach Randersacker

Die Vorrunden 2017 sind nun Geschichte. Am letzten Wettkampftag in Barth, Darmstadt, Potsdam und Randersacker hat sich entschieden, wer im Finale 2017 stehen wird. Schlussendlich hat sich der Seriensieger von der Küste mit einem soliden Endspurt Platz sechs und damit den letzten Finalplatz sichern können. Die weiteren Plätze waren schon „fast“ sicher an Darmstadt, Mainz, Bautzen, Oberölsbach und Klötze vergeben. Am 27. Mai werden sich die sechs Mannschaften mit ihren besten Mannen und Frauen ins unterfränkische Randersacker aufmachen und den Deutschen Mannschaftsmeister unter sich ausmachen. Seien wir gespannt und sichert euch das Datum. Es wird heiß hergehen.

Nun ein kleiner Rückblick zum dritten Wettkampftag der Bundesliga.

SV Motor Barth – 1.502,21 Punkte

Nachdem die beiden Vorrunden mit gut über 1.300 Punkten gemächlich und auch verletzungsbedingt „schlechter“ ausgefallen sind, musste der Seriensieger noch einmal eine gute Schippe drauflegen, um den Sprung ins Finale zu schaffen. Mit einem mehr als zufriedenstellenden Ergebnis von 1.500 Punkten konnten sie sich noch den letzten Finalplatz ergattern und ließen die weiteren Finalkandidaten doch weit hinter sich. In der ersten Runde noch verletzungsbedingt ausgeschieden, kehrte Andreas Reiz zu nahezu alter Leistungsstärke zurück und lieferte knapp 540 Relativpunkte ab. Damit war er nicht nur bester Mann der Mannschaft, sondern auch des gesamten Wettkampftages. Nur Gunda von Bachhaus war mit einem Zähler mehr besser als der Hüne aus Barth. Die 500er Marke knackte auch Tobias Persen, der sich zu einer festen Größe in der Mannschaft mausert und nicht mehr wegzudenken ist. Dritter Mann war dieses Mal Junior Hannes Haase, der sich momentan in der Vorbereitung zu den Europameisterschaften befindet und gute 460 Punkte ablieferte. Nicht optimal lief es bei Sven Neuendorf, konnte aber trotzdem die 400-Punkte-Marke knacken und die Mannschaft absichern.

Lassen wir uns überraschen, ob Barth im Finale auf vollen Angriff geht und ihren Titel gegen Darmstadt und Mainz verteidigen kann.

KBV Bautzen – 1.443,10 Punkte

Durchwegs eine geschlossene Mannschaftsleistung lieferte der KBV Bautzen ab. Dreimal gut über 1.400 Punkten wird in der Endabrechnung belohnt. Platz eins in der Gruppe Nord und Platz drei in der Gesamtschau sind das Ergebnis. Elke Erbs führt weiter die Mannschaft an und überzeugte mit knapp 500 Punkten. Wieder einmal ließ sie erfolgreich 200 kg auf die Hantel in der Kniebeuge beladen. Marcus Böttger bleibt weiterhin eine gute Bank in der Mannschaft und lieferte wieder gute 475 Punkte ab. Altmeister Toralf Haaser meldet sich rechtzeitig zurück und zeigte schon einmal 470 Punkte, die nach mehr schmecken. Abgerundet wird das geschlossene Mannschaftsergebnis von Nico Ruhland mit 417 Punkten.

Nach 2013 erstmals sind die Sachsen wieder im Finale vertreten. Der Biss ist da, nun wollen sie auch im Finale ordentlich abliefern. Wir werden sehen, was am Ende möglich ist. Punkte sammeln ist angesagt.

SC Oberölsbach – 1.442,18 Punkte

Wie Bautzen, bestachen auch die Oberpfälzer mit soliden und konstanten Vorrunden. Sie landeten im Gesamtklassement nur knapp hinter Bautzen und landeten so auf den vierten Finalplatz. In der letzten Vorrunde kamen sie mit einem Punkt Abstand auf Platz drei. Die Formkurve der Frauen und Männer von der Schwarzach steigt stetig nach oben. Mannschaftsführer Marc Bielau kam erstmals 2017 über die 500-Punkte-Marke trotz des doch mageren Körpergewichts. Er musste nur den letzten Beugeversuch liegen lassen. Ebenfalls nur einen Fehlversuch lies die leichteste Athletin im gesamten Feld liegen und kam auf Saisonbestwert von 491 Punkten. Durchwachsen lief es beim dritten Mann, Thomas Lehmeier. Mit fünf gültigen Versuchen erzielte er dennoch starke und wichtige 450 Punkte für die Mannschaft. Sein Bundesligadebut hatte Junioren Kevin Litwitz. Mit neuen Beugebestwert und soliden 423 Punkten sicherte er die Mannschaft ab.

Dieses Mal ist der SC Oberölsbach die einzige Mannschaft aus Bayern. Nach dem Bayernligasieg der Bundesligareserve möchte auch die erste Mannschaft die Saison im Finale ordentlich abschließen. Das Ziel lautet auch hier, so viele Punkte wie möglich im Finale sammeln und schauen, was diese wert sein werden.

VfB 07 Klötze -  1.405,01 Punkte

Auch Klötze kehrt langsam aber sicher zu alter Stärke zurück und hat sich dabei wacker in den Vorrunden geschlagen. Nach 1350 und zwei Mal 1400 Punkten sind die Mannen aus Sachsen-Anhalt zweitbeste Mannschaft im Norden und setzen sich im Gesamtklassement auf Platz fünf. Klötze blieb dabei ihrem Trio aus Korell, Rogalski und Grigat treu. Dieses Mal die Nase vorn hatte der AK I – Athlet, Sven Rogalski mit 483 Punkten. Nur knapp dahinter reihte sich Thomas Korell mit 481 Punkten ein. Mit 439 Punkten steuerte Jan Grigat noch wichtige Punkte für das Mannschaftskonto bei. Abgesichert wurde die Mannschaft von Jonas Beuter und 376 Punkten.

Der deutsche Mannschaftsmeister von 2010 ist nach 2011 erstmals wieder Finalteilnehmer. Nach den abgelieferten Vorrundenergebnissen hat sich dies auch Klötze mehr als verdient. Auch bei ihnen wird im Vordergrund das Punkte sammeln stehen, um sich bestmöglich zu platzieren.

KSV Mainz 08 – 1.397,81 Punkte

Nach einer starken zweiten Runde ließ es Mainz dieses Mal ruhiger angehen und lieferte knapp 1400 Punkte ab. Damit bleiben sie mit nur zwei Punkten hinter Vorrundensieger Darmstadt zurück. Mannschaftsführer Sascha Stendebach ließ die Vorrunde aus und zeigte starke Leistungen auf der gleichzeitig stattfindenden Fibo in Köln. Unbeirrt stellten die Rheinländer die stärkste Frau des Tages mit Gunda Fiona von Bachhaus. Nur im abschließenden Kreuzheben lief es nicht nach Plan, sodass hier nur der erste Versuch von drei gemachten in die Wertung ging. So kamen im Schongang knapp 550 Punkte bei rum. Ihre zur Seite stehenden Mannen blieben im Bereich von 435 bis 409 Punkten.

Heißer Kandidat auf den Deutschen Mannschaftstitel ist der KSV Mainz auf jeden Fall. Hier wird entscheidend sein, wer schlussendlich an den Start gehen wird und welche Leistungen Ende Mai abgerufen werden können.

KG Bergen–Gostorf – 1.383,91 Punkte

Die Kampfgemeinschaft aus Mecklenburg-Vorpommern zeigte einen versöhnlichen Abschluss der Saison und steigert sich nochmals um gute 100 Punkte. Maßgeblich dazu beigetragen hat Gaststarter Alexander Hoffmann, der erstmals in diesem Jahr zum Einsatz kam. Mit gut 500 Punkten holte er wichtige Punkte für das Mannschaftskonto. Die Brüder Sven und Ronny Schröder steuerten noch 466 bzw. 412 Punkte bei und rundeten so das gute Mannschaftsergebnis ab. Auf einen Sicherheitsmann mussten sie dieses Mal verzichten.

Im Endklassement bleibt die KG auf Platz sieben in der Gruppe Nord und auf Platz 14 auf bundesweiter Ebene.

Sanssouci GYM Potsdam – 1.380,94 Punkte

Am Ende behaupten sich die Potsdamer unter den TopTen der Bundesliga. Auch die Brandenburger zeigten noch einmal, was in ihnen steckt und lieferten Saisonbestwert mit knapp 1400 Punkten ab. Mannschaftsführer Ron Kronschwitz war dabei maßgeblich beteiligt mit seinen 470 Punkten. Junior Christian Flueras stand ihm in nichts nach und steuerte 461 Punkte bei. Altmeister Matthias Simpig war mit knapp 450 Punkten der dritte Mann im Bunde. Abgesichert wurde die Mannschaft mit 438 Punkten und Sebastian Gronschel.

Platz sechs der Gruppe Nord und Platz 10 der Bundesliga ist ein solider Abschluss für die Saison 2017. Darauf kann für die Saison 2018 weiter aufgebaut werden.

Herrnburger AV 77 – 1.329,80 Punkte

Die Mecklenburger Stiere kehren langsam aber sicher zu alter Stärke zurück. Mit einem guten 1300 Schnitt belegen sie auch in der letzten Runde Platz acht der Gesamtschau. Patrick Bedei begeistert mit seiner kontinuierlichen Steigerung und lieferte zum Saisonhöhepunkte knapp 470 Punkte ab. Gaststarter Sebastian Kienast ist bereits fester Bestandteil der Mannschaft und steuerte wieder einmal knapp 450 Punkte dem Punktekonto bei. Seine Weste blieb dieses Mal weiß, wobei in der Kniebeuge noch eine Menge Luft nach oben zu verzeichnen ist. Junior Erik Stockdreher dreht wahrlich weiter auf und fühlt sich sichtlich wohl in der Bundesliga. 415 Punkte sind das Ergebnis für seine Mühen. Abgesichert wurde die Truppe von Karsten Dähling mit 390 Punkten.

Platz vier der Gruppe Nord und acht in der Gesamtschau ist der Lohn für die geleistete Arbeit. Die Tendenz geht weiter nach oben, sodass vielleicht schon im nächsten Jahr ein Finalplatz greifbar nah sein könnte.

KSV Essen – 1.313,62 Punkte

Der KSV Essen muss sich schlussendlich im Kampf um den letzten Finalplatz dem SV Motor Barth geschlagen geben. Nach einer starken zweiten Runde, blieben sie dieses Mal unter ihren Möglichkeiten, kamen dennoch aber auf über 1300 Punkten. Auch hier hatte der Mannschaftsführer die Nase vorne. Marc Hoffmann steuerte mit nur vier gültigen Versuchen knapp 500 Punkte bei. Mit exakt dem gleichen Körpergewicht überzeugte Daniel Flaminio mit runden 800 kg und 445 Punkten. Auch das zweite Körpergewichts-Pärchen mit je glatten 84 kg Körpergewicht lieferten einen nahezu perfekten Wettkampf ab. Hier kamen noch 356 Punkte für die Mannschaft hinzu. Man(n) ist sich in Essen in Bezug mit dem Körpergewicht auf jeden Fall einig.

Mit über 4000 Punkten landeten die Essener auf Platz vier der Gruppe Süd und auf den undankbaren siebten Platz im bundesweiten Vergleich. Trotzdem können die Mannen aus NRW stolz auf ihre erbrachten Leistungen in ihrem ersten Jahr in der Bundesliga sein. Vielleicht können sie bereits nächstes Jahr Finalluft schnuppern.

SAV Erfurt – 1.312,03 Punkte

Der zweite Neueinsteiger der Bundesliga kann mit der abgelaufenen Saison unterm Strich zufrieden sein. Sie haben sich behauptet und können auf ihre Leistungen aufbauen und sich auf die nächste Saison freuen. Mit gut einem Punkt hinter Essen landeten die Thüringer auf Platz 10 des dritten Wettkampftages. Überzeugen konnten sie mit einer mehr als geschlossenen Mannschaftsleistung im Bereich von 421 bis 453 Punkten. Bester und schwerster Mann der Mannschaft war Oleg Gerats. Nun hat er sich vollends von seinem Loch der ersten Runde erholt und dreht weiter auf. Lassen wir uns überraschen, was er in den nächsten Jahren noch abliefern kann. Dieses Mal reichte es für 453 Punkte. Bundestrainer Francesco Virzi zeigte RAW mit knapp 93 kg eine solide Leistung und steuerte gute 432 Punkte dem Mannschaftskonto bei. Mannschaftsführer Matthias Scholz wird dritter Mann der Mannschaft mit 425 Punkten. Abgesichert werden die schweren Jungs von Gaststarterin Marie Hauschild, die runde 400 kg ablieferte und dafür 421 Punkte kassierte.

Nach dem Loch in der ersten Runde haben sich die Thüringer mit 1400 bzw. 1300 Punkten in den folgenden Wettkampftagen in ihrer ersten Bundesligasaison sichtlich eingelebt. Hier kann in der Zukunft noch einiges erwartet werden. Auch hier ist das Ziel, in den nächsten Jahren das Finale der besten sechs Mannschaften zu erreichen.

SG Randersacker – 1.296,49 Punkte

Das Urgestein der Bundesliga, die SG Randersacker, zeigte eine solide Saison. Dies auch Dank des Gaststarters und Bankdrückasses, Daniel Härter. Dieser war, wie bereits in den beiden Runden zuvor, auch zum Saisonabschluss bester Mann der Unterfranken. Er bestach vor allem im Bankdrücken mit starken 270 kg und steuerte so 484 Punkte bei. Marco Dömling und Mannschaftsführer Janos Geerhardt lieferten mit 411 und 400 Punkten noch ordentlich ab und ließen fast nichts liegen auf der Strecke zum Saisonabschluss. Abgesichert wurde die Mannschaft nach langer Abstinenz durch Dirk Motzkus.

Mit Platz sieben in der Gruppe Süd und Platz 13 im bundesweiten Vergleich bleiben sie der Bundesliga treu. Sie werden für den Tabellenführer den Endkampf am 27. Mai ausrichten und für die Finalteilnehmer optimale Verhältnisse bieten.

TSV Katzwang – 1.282,58 Punkte

Im zweiten Jahr der Bundesliga liefern die Mittelfranken einen soliden Abschluss ab. Routiner Roman Reinbold legte zur dritten Runde noch einmal eine Schippe drauf und bescherte der Mannschaft damit wertvolle 466 Punkte. Wie gewohnt lieferte Roman neun aus neun Versuchen gültig ab und behielt eine weiße Weste. Einen lockeren Wettkampf legte Armin Seynstahl auf die Bohle. Mit nur vier Versuchen kam er auf 414 Punkte. Er befindet sich gerade in der Vorbereitung auf die anstehenden Bayerischen Meisterschaften und nutzte diesen Wettkampftag als schweres Training unter Wettkampfbedingungen. Neu AK II´ler Thomas Ziegler konnte wieder einmal die 400-Punkte-Marke knacken und komplettiert damit das Trio. Abgesichert wurden sie wieder einmal von André Weißmann.

In der Endabrechnung belegen die Mittelfranken Platz elf in der Gesamtschau und Platz fünf der Gruppe Süd. Mit ihrem kleinen aber feinen Team konnten sie auch dieses Jahr wieder stabile Leistungen abrufen. Auch wenn dieses Jahr noch nicht in der Bundesliga ersichtlich, wächst die Mannschaft und die Nachwuchsarbeit zeigt langsam Früchte. Hier wird vielleicht im nächsten Jahr ein kleiner Umbruch stattfinden und die alte Riege ein wenig entlastet werden.

AC Siegfried Darmstadt, - 1.262,92 Punkte

Mehr als ruhig lässt der Tabellenführer die Vorrunden ausklingen. Mit Platz 13 am dritten Wettkampftag schließen die Hessen die Vorrunden ab. Trotzdem behaupten sie weiter die Spitze und werden, auch dank einer starken ersten Runde mit weit über 1600 Punkten, beste Mannschaft 2017. Auch erzielten sie mit ihrem Quartett die geschlossenste Mannschaftsleistung. Diese bewegte sich zwischen 412 bis 425 Punkten. Bester Mann der Mannschaft wurde Marc James, der schon seit Jahren eine feste Bank der Hessen ist. Sven Saiko musste nach Ablieferung seines Standardprogrammes im Kreuzheben zwei Versuche liegen lassen und lieferte schlussendlich 421 Punkte ab. Dritter im Bunde war der mehrfache Weltmeister Kevin Jäger. Das Augenmerk lag hier beim Kreuzheben. Hier gingen 280 kg in die Wertung. Er musste sich aber den geforderten 307,5 kg geschlagen geben. Unterm Strich ergeben die Leistungen 415 Punkte für das Mannschaftskonto. Axel Hüter zeigte neun von neun und sicherte mit 412 Punkten die Mannschaft ab.

Zweiter Titelfavorit ist und bleibt der AC Siegfried. Nach dem Punkterekord aus der ersten Runde wird der Sieg nur über die Hessen gehen und diese werden hier ein gehöriges Wörtchen mitreden wollen.

ESV München-Neuaubing – 1.222,97 Punkte

Einsatz- und krankheitsgeschwächt mussten die Hauptstädter auch zur dritten Runde wieder als Trio an den Start gehen. Wichtigste Stütze der Truppe war Gaststarter Thomas Starklauf. Dieser konnte mit knapp 450 Zählern wieder einmal die meisten Punkte für das Teamkonto beisteuern. Fester Bestandteil der Mannschaft ist und bleibt Le Huu Phuoc. Der Leichtgewichtler präsentierte sich in aufsteigender Form und lieferte knapp 440 Punkte ab. Dritter im Bunde war Guido Meier, der spontan einsprang und so noch wichtige 338 Punkte für die Mannschaft beisteuerte.

Die Saison geht für die Mannen aus Neuaubing nicht zufriedenstellend zu Ende. Mit Platz sechs in der Gruppe Süd und Platz zwölf im Total hätte mehr drin sein müssen. Letztes Jahr konnten die Münchener noch die Bronzemedaille im Finale erkämpfen. Mannschaftsführer Sebastian Kaindl fiel krankheitsbedingt komplett, wie auch Angelos Hoikas, für die Mannschaft aus. Philipp Schweda ist in der Vorbereitung für die Europameisterschaften. Potenzial ist jede Menge in München vorhanden, diese müssen nur wieder ausgespielt werden. Schauen wir nach vorne. 2018 werden die Karten neu gemischt.

FSV Magdeburg – 1.079,16 Punkte

Ein versöhnlicher Abschluss gab es für die zweite Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. Dieses Mal konnten die Magdeburger um Mannschaftsführer Sebastian Hieke zumindest als Trio und damit als komplette Mannschaft an den Start gehen. Stärkster Mann der Mannschaft war Gastheber Ralf-Tobias Lustig. Mit weißer Weste kam er auf noch knapp 400 Punkte. Für Sebastian Hieke und Thomas Ranft reichte es noch für knapp 350 Punkte, die das Mannschaftsergebnis abrundeten.

Die Magdeburger sind nach dem Führungswechsel im Verein arg gebeutelt. Bleibt zu hoffen, dass sie das Jahr nutzen und sich erholen werden und wieder auf einen größeren Personalbestand zurückgreifen können, um nächstes Jahr wieder konkurrenzfähig zu sein.

Kölner AC – 1.054,44 Punkte

Der Kölner AC 1882 bleibt das Schlusslicht am letzten Wettkampftag der Bundesliga 2017. Stark angefangen zur ersten Runde, konnte die Leistung nicht ganz gehalten werden. So mussten sie sich mit gut 1000 Punkten zum Abschluss zufrieden geben. Hier zeigte sich das Fehlen der Leistungsträger Tim Konertz und Alexander Geitner. Ebenfalls nur mit einem Rumpfteam am Start, zeigten sie dennoch einen nahezu tadellosen Wettkampf. Insgesamt schlugen nur die Drittversuche des Kapitän, Jürgen Pfohl, fehl. Bester Mann im Team war Neuaktiver, Christian Horn, der mit 399 Punkte sichtlich knapp an der begehrten 400-Punkte-Marke scheiterte. Roland Kurtz lieferte knapp 350 Punkte zum Mannschaftsergebnis ab. Jürgen Pfohl kam auf 300 Punkte.

Trotz der mageren Ausbeute zum letzten Wettkampftag, konnten sich die Mannen aus NRW im Vergleich zum Vorjahr steigern. Die Tendenz geht eindeutig nach oben, wenn die komplette Saison besser durchgezogen werden kann. Im Endresultat belegen sie Platz acht in der Südgruppe und kommen im Endklassement auf Platz 15.

Fazit

Die Bundesliga Kraftdreikampf 2017 ist nun bereits schon wieder Geschichte. Die drei Wettkampftage sind wieder schnell verflogen. Bereits zur ersten Runde hat der AC Siegfried Darmstadt aufhorchen lassen und gezeigt, dass der Sieg im Finale nur über sie gehen wird. Dem wollte der KSV Mainz nicht nachstehen und lieferte zur zweiten Runde entsprechend ab. Der Seriensieger SV Motor Barth konnte sich erst zur letzten und entscheidenden Vorrunde für das begehrte Finale qualifizieren. Dies freut umso mehr, da sich die Mannschaft im Umbruch befindet. Die Mannschaften haben sich teilweise gut durchgemischt, sodass der Norden wieder mehr erstarkt ist. Die alt ein gedienten Mannschaften um Klötze und Bautzen sind nach Jahren der Abstinenz wieder im Finale vertreten, sodass der Endkampf ausgeglichen mit jeweils drei Mannschaften aus den Gruppen stattfinden wird.

Die Plätze in der Gesamttabelle waren hart umkämpft. Die Mannschaften waren gut vorbereitet. Die ein oder anderen hatten mit Verletzungs- und Krankheitspech zu kämpfen. Die Liga hat wieder richtig Spaß gemacht und schreit nach mehr.

Daher bleibt nur noch zu sagen.

Für die Teilnehmer am Finale wünschen wir eine gute und vor allem verletzungsfreie Vorbereitung, um nochmal ein paar Punkte mehr heraus zu kitzeln. Wir freuen uns auf ein spannendes Finale in Randersacker am 27. Mai 2017. Hierzu sind wie immer, alle herzlich eingeladen.

Das Jahr ist noch jung, nutzt die Gelegenheit, um für die Saison 2018 wieder schlagkräftig zu bleiben bzw. zu werden. Auch 2018 wollen wir wieder mit mindestens 16 Mannschaft an den Start gehen und hart umkämpfte Vorrunden sehen.

 

Rosina Polster

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