Bericht zum Powerlifting Sommercamp 2016

Vom Sonntag, 31. Juli bis zum Donnerstag, 04. August 2016 fand das erste BVDK Powerlifting Sommercamp in der Landessportschule Bad Blankenburg statt. Insgesamt 15 Jugendliche und Junioren im Alter von 15 bis 23 Jahren reisten dazu per Zug oder Auto aus ganz Deutschland nach Thüringen – nicht nur um in vier Tagen Theorie und Praxis der Kraftdreikampfdisziplinen zu lernen oder diese zu verbessern, sondern auch um ihre Freizeit (und teilweise auch die letzten Ferientage) unter Gleichgesinnten zu verbringen. Als Betreuer standen Bundestrainer Francesco Virzi, Trainer Nick Lieberknecht und Jugendreferentin Tamara Thomsen bereit.

Nachdem wir am Sonntagnachmittag unsere Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns in einer ersten gemeinsamen Runde im Seminarraum. Hier besprachen wir den Zeitplan und die Erwartungen, die die Teilnehmer an das Camp und die kommenden Tage mitgebracht hatten. Vor und nach dem Abendessen hatten wir dann Zeit uns in mehreren aktiven Vorstellungsrunden und beim anschließenden Wikingerschach (Cubb) auf der Wiese der Landessportschule gegenseitig kennenzulernen. Den Abend ließen wir mit einem anschließenden Besuch in der Sportsbar ausklingen.

Am Montag ging es gleich nach dem Frühstück für alle in den Seminarraum. Hier präsentierte Francesco zunächst theoretische Informationen zur Kniebeuge, die anschließend in kleinen Gruppenarbeiten noch tiefer bearbeitet wurden. Nach dem Mittagessen trafen sich alle zur ersten Praxiseinheit im Kraftraum. Trainiert wurde die Kniebeuge in mehreren Runden, wobei die Verbesserung der Technik und das Aufdecken von möglichen Fehlern im Vordergrund standen. Am Abend aßen wir gemeinsam zu Abend und fuhren anschließend ins Saalemax-Schwimmbad. Bereits nach diesem Tag war die Gruppe zu einer Einheit zusammengewachsen und so hatten wir alle sehr viel Spaß im Strudel- und Wellenbecken, im Whirlpool, Dampfbad oder auf der Riesenreifenrutsche.

Am Dienstag standen erneut Theorie und Praxis auf dem Programm – dieses Mal für Bankdrücken und Kreuzheben. Wie bereits am Montag, lief der Tag in ähnlicher Weise ab und so bestand unser Tag aus hauptsächlich zwei Dingen: Essen und Sport. Zudem hatten wir im Laufe des Nachmittags noch die Gelegenheit die Trainingsmöglichkeiten der Turner zu nutzen und konnten so einige Saltos ins Schaumwürfelbecken ausprobieren. Wer dazu keine Lust hatte, konnte mit Unterstützung von Trainer Nick das Bankdrücken mit Equipment ausprobieren. Den restlichen Abend verbrachten wir im nahe gelegenen Bowling Center.

Am Mittwoch stand nach dem Frühstück noch einmal zwei Stunden Theorie auf dem Programm. Hier sammelten wir zunächst in kleinen Gruppen alle offen gebliebenen Fragen, um diese anschließend in einer gemeinsamen Runde zu klären und zu beantworten. Vor allem ging es hier um geeignete Nebenübungen, Ernährung, Trainingsplanung, mentale Stärke im Wettkampf und Supplements. Danach sprinteten wir schnell zum Mittagessen, da uns kurz darauf der Bus abholte, der uns ins 60 km entfernte Oberhof bringen sollte. Uns erwartete eine zweistündige Mountainbiketour durch die Wälder – im strömenden Regen. Trotz des Wetters, das uns bereits nach 5 Minuten komplett durchnässt hatte, ließen wir uns die gute Campstimmung nicht vermiesen und amüsierten uns stattdessen mit und in den riesigen Pfützen, die sich uns auf der Fahrt in den Weg stellten. Anschließend ging es mit dem Bus, der vor Ort auf uns gewartet hatte, wieder zurück ins Camp. Hier erwarteten uns nicht nur Bratwurst, Röstbrätel und Gemüsespieße, sondern auch Matthias Scholz mit einem Paket Thüringer Wurst unter dem Arm. Obwohl er bei der Planung des Camps zuvor viel mitgewirkt hatte, konnte er leider nicht auf dem Camp dabei sein und so freuten wir uns alle über seinen Besuch zum Grillen. So ließen wir sowohl den Abend als auch das ganze Camp gemeinsam draußen am Teich der Landessportschule ausklingen.

Wir alle werden die Freizeit sicher in bester Erinnerung behalten: Wir hatten motivierte Teilnehmer, die sich gegenseitig unterstützten und in kurzer Zeit zu einem Team herangewachsen waren, sowie ein eingespieltes, kompetentes und ebenso motiviertes Betreuerteam. Diese Mischung ergab nicht nur eine lehrreiche Zeit, in der wir alle viele gelernt haben, sondern auch jede Menge Spaß... wie man unschwer erkennen kann:

 

Tamara Thomsen
Jugendreferentin im BVDK e. V.

 

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